Geben Sie Breite und Höhe eines Bildes oder Bildschirms in Pixeln ein. Das Werkzeug kürzt sie auf das kleinste ganzzahlige Verhältnis und findet das nächstliegende Standardformat.
Geben Sie zwei positive ganze Zahlen für Breite und Höhe ein.
Wählen Sie ein Standardverhältnis, geben Sie an, ob Sie bereits die Breite oder die Höhe kennen, und tragen Sie diesen Wert ein. Das Werkzeug berechnet die passende zweite Seite.
Geben Sie eine positive Zahl für das bekannte Maß ein.
Warum es Standard-Seitenverhältnisse gibt
Ein Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis zwischen der Breite und der Höhe eines Bildes, geschrieben als zwei Zahlen wie 16:9. Bildschirme, Kameras, Drucker und Videoplattformen sind auf eine kleine Anzahl von Standardverhältnissen ausgelegt, damit Inhalte auf verschiedenen Geräten korrekt angezeigt werden, ohne unerwarteten Beschnitt oder schwarze Balken. Passt das Verhältnis eines Fotos, Videos oder Gestaltungselements zum vorgesehenen Ausgabeformat, füllt es den vorgesehenen Platz vollständig aus, statt Lücken zu lassen oder eine verzerrte Größenänderung zu erzwingen.
Verbreitete Verhältnisse und der deutsche Ursprung von DIN A4
16:9 ist der Standard für Breitbildvideo, HD- und 4K-Bildschirme sowie die meisten aktuellen Monitore und Fernseher. 4:3 war der klassische Fernseh- und frühe Digitalfotostandard, bevor sich das Breitbildformat durchsetzte; das analoge deutsche Farbfernsehsystem PAL, das in weiten Teilen Europas verwendet wurde, sendete lange in genau diesem 4:3-Format. 1:1 (quadratisch) wird auf den meisten Feeds sozialer Netzwerke verwendet. 21:9 ist ein Ultrawide-Verhältnis für Kino und manche Gaming-Monitore. 9:16 ist das vertikale Format für Stories und Reels. 3:2 stammt aus der analogen Kleinbildfotografie und ist bis heute das native Verhältnis vieler Kamerasensoren. 5:4 entspricht einem klassischen Fotoabzugsformat. Beim Papierformat lohnt sich ein Blick nach Deutschland selbst: Das Format DIN A4 wurde 1922 vom Deutschen Institut für Normung eingeführt und diente später als Vorlage für die internationale Norm ISO 216, sodass Deutschland hier tatsächlich Ursprungsland des heute weltweit verbreiteten Papierverhältnisses (etwa 1:1,41) ist, das mit keinem der oben genannten Bildschirmformate übereinstimmt.
Grenzen eines vereinfachten Verhältnisses
Das von diesem Werkzeug berechnete Verhältnis ist nur dann exakt, wenn sich Breite und Höhe sauber teilen lassen. Viele reale Fotos und Exporte weichen wegen Rundung bei Größenänderung oder Komprimierung um ein oder zwei Pixel von einem perfekten Standard ab, sodass der vereinfachte Bruch ungewohnt wirken kann, auch wenn das Bild optisch nah an 16:9 oder 4:3 liegt. Bedenken Sie außerdem, dass ein anderes Verhältnis durch Zuschneiden die Bildkomposition verändert: Ein 4:3-Foto auf 16:9 zuzuschneiden entfernt Inhalt oben und unten, es benennt nicht einfach dasselbe Bild um.
Wie die Berechnung funktioniert und wann sie nützlich ist
Das Werkzeug bestimmt den größten gemeinsamen Teiler von Breite und Höhe mit dem euklidischen Algorithmus und teilt beide Zahlen dann durch diesen Wert, um das einfachste ganzzahlige Verhältnis zu erhalten, dieselbe Logik wie beim Kürzen eines Bruchs. Das ist hilfreich vor der Einrichtung eines Videoexports mit einem bestimmten Verhältnis, beim Zuschneiden eines Vorschaubilds oder Banners für eine Plattform, oder um zu prüfen, ob ein vorhandenes Bild bereits dem gewünschten Verhältnis entspricht, bevor Sie es zuschneiden. Für Proportionen nach dem Goldenen Schnitt statt einem Bildschirm- oder Druckstandard siehe den Goldener-Schnitt-Rechner.