Wählen Sie einen Batterietyp, um eine typische Kapazität einzutragen, geben Sie den Stromverbrauch des Geräts ein und klicken Sie dann auf Berechnen für eine geschätzte Laufzeit.
Die Auswahl eines Typs trägt unten eine typische Nennkapazität ein. Prüfen Sie das Etikett Ihrer eigenen Zelle oder Ihres Akkus und passen Sie den Wert bei Abweichung an.
Nutzen Sie Ah für größere Akkus wie E-Bike- oder Autobatterien, mAh für kleine Zellen, Powerbanks und Smartphones.
Den durchschnittlichen Stromverbrauch finden Sie im Datenblatt des Geräts oder mit einem USB-Strommessgerät. Eine Funkmaus zieht etwa 15mA, eine WLAN-Kamera etwa 200 bis 300mA.
Eine Batterie liefert im echten Einsatz fast nie ihre volle Nennkapazität, wegen Spannungsabfall, Entladerate (C-Rate) und Wandlerverlusten. 85% ist ein vernünftiger Startwert, bei stromhungrigen Geräten oder älteren Zellen niedriger ansetzen.
Dies ist eine lineare Schätzung auf Basis eines durchschnittlichen Stromverbrauchs. Echte Batterien entladen sich nicht ganz linear, die Spannung fällt gegen Ende der Ladung schneller, Kälte verringert die verfügbare Kapazität, und Zellen verlieren mit dem Alter an Kapazität. Der Wert ist daher eine Planungsgröße und keine exakte Laufzeit.
Der übliche Denkfehler bei einer "2500mAh"-Batterie
Die auf einer Batterie aufgedruckte Zahl ist eine Nennkapazität aus einem Labortest mit langsamer, gleichmäßiger Entladung, kein Versprechen für die Laufzeit in einem echten Gerät. Ein Gerät, das Strom stoßweise zieht, mit höherer Rate, oder bis zu einer niedrigeren Abschaltspannung als im Test, holt spürbar weniger aus derselben Zelle heraus. Dieses Werkzeug rechnet mit einem nutzbaren Kapazitätsfaktor, standardmäßig 85%, damit die Schätzung näher an dem liegt, was tatsächlich zu erwarten ist, statt an der Zahl auf der Verpackung.
Typische Kapazitäten gängiger Zellen und Akkus
| Typ | Typische Nennkapazität | Übliche Nutzung in Deutschland |
|---|---|---|
| AA Alkaline | 2000 bis 3000mAh | Fernbedienung, Taschenlampe, Wanduhr |
| AAA Alkaline | 1000 bis 1200mAh | Kleine Fernbedienungen, Funkmäuse |
| 18650 Li-Ionen-Zelle | 2500 bis 3500mAh | Taschenlampen, Laptop-Akkus, E-Zigaretten |
| 9V-Blockbatterie | 400 bis 600mAh | Rauchmelder, Gitarren-Pedale |
| USB-Powerbank | 5000 bis 20000mAh | Aufladen von Smartphone und Tablet |
| E-Bike-Akku | 8 bis 20Ah bei 36V oder 48V | Pedelec, laut StVZO auf 250W und 25km/h begrenzt |
Rauchmelder sind in fast allen Bundesländern für Wohnräume Pflicht und laufen meist mit einer 9V-Batterie oder einer fest verbauten Langzeit-Lithiumzelle. Leere Batterien nimmt jeder Handel, der sie verkauft, nach dem Batteriegesetz kostenlos zurück, an der Kasse oder an eigenen Sammelboxen im Laden.
Was dieser Rechner nicht leisten kann
Die Schätzung geht von einem gleichbleibenden Stromverbrauch über die gesamte Laufzeit aus, was zu einer Taschenlampe oder einem Sensor deutlich besser passt als zu einem Smartphone oder einem E-Bike, bei denen sich die Last mit Bildschirmhelligkeit oder Steigung ständig ändert. Auch die nicht lineare Spannungskurve von Lithium-Ionen-Zellen, die Selbstentladung im Ruhezustand und der schrittweise Kapazitätsverlust nach mehreren hundert Ladezyklen bleiben unberücksichtigt. Der Wert ist eine Planungsgröße, kein exakter Countdown.
Die verwendete Formel
Laufzeit in Stunden = (Nennkapazität in mAh x nutzbarer Kapazitätsfaktor) / Stromverbrauch des Geräts in mA, geteilt durch 24 für einen Wert in Tagen. Eine 10000mAh-Powerbank mit 85% nutzbarer Kapazität an einem 200mA-Gerät ergibt (10000 x 0,85) / 200 = 42,5 Stunden, also rund 1,8 Tage. Für den Vorwiderstand einer LED-Anzeige an derselben Powerbank hilft der LED-Vorwiderstand Rechner, und der Ohmsches Gesetz Rechner deckt Spannung, Strom, Widerstand und Leistung für jeden einfachen Gleichstromkreis ab.