Einen Papierstreifen oder eine Schnur eng um die Fingerbasis wickeln, die Überlappung markieren und die Länge mit einem Lineal in Millimetern messen.
Einen bereits passenden Ring flach auf ein Lineal legen und den Abstand von Innenkante zu Innenkante in Millimetern messen.
| EU | US | UK | Fingerumfang (mm) | Durchmesser (mm) |
|---|
Warum die deutsche Ringgröße direkt in Millimeter angegeben wird
In Deutschland entspricht die Ringgröße meist unmittelbar dem Fingerumfang in Millimetern, ohne eigene Buchstaben- oder Nummernskala. Ringgröße 54, 56, 58 oder 60 sind die im Handel am häufigsten geführten Größen, und genau dieser Millimeterwert wird in diesem Rechner als EU-Größe angezeigt, während US-Käufe eine numerische und UK-Käufe eine Buchstabengröße verlangen.
Größentabelle nach System
Die Tabelle oben rechnet einen gemessenen Fingerumfang, oder den Innendurchmesser eines bereits passenden Rings, in die US-Größe (numerisch), die UK-Größe (Buchstabe) und die EU-Größe um, die dem Fingerumfang in Millimetern entspricht. Eine gemessene Ausgangsgröße ist zuverlässiger als eine im Kopf umgerechnete fremde Größenangabe.
Die Tageszeit beeinflusst das Messergebnis
Der Finger schwillt bei Wärme und Bewegung etwas an und zieht sich in der Kälte leicht zusammen, sodass ein am frühen Morgen gemessener Ring am Abend locker sitzen kann. Viele Goldschmiede in Deutschland empfehlen deshalb, am späteren Nachmittag zu messen, wenn der Finger seine größte Weite erreicht hat, besonders vor einer Onlinebestellung, die sich nur schwer nachträglich weiten lässt.
Grenzen dieses Rechners
Eine breite Schiene braucht spürbar mehr Spielraum als ein schmaler Ring, um bequem über das Fingerglied zu gleiten, und diese Tabelle berücksichtigt weder Schienenbreite noch Materialstärke. Die Werte folgen einer weit verbreiteten Größentabelle und liefern eine ungefähre Entsprechung, keine Zusage zur Passform. Vor einem teuren oder gravierten Ring bleibt eine Anprobe beim Goldschmied die sicherere Wahl.