Gib eine IBAN ein oder füge sie ein, um sie zu prüfen.
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Von Kontonummer und BLZ zur IBAN
Vor der verpflichtenden SEPA-Umstellung im Februar 2014 bestand eine deutsche Kontoverbindung aus der Bankleitzahl (BLZ, 8 Ziffern) und der Kontonummer (bis zu 10 Ziffern), ganz ohne eingebaute Prüfziffer über beide Teile hinweg. Die deutsche IBAN mit fester Länge von 22 Zeichen kombiniert genau diese beiden Werte nach einer festen Regel (Bankleitzahl gefolgt von einer auf 10 Stellen aufgefüllten Kontonummer) und ergänzt sie um eine echte Prüfziffer nach ISO 13616, wodurch Zahlendreher beim Abtippen jetzt zuverlässig erkannt werden.
Wie die Prüfziffer berechnet wird
Die 2 Prüfziffern direkt nach dem Ländercode werden berechnet, indem die ersten 4 Zeichen (Ländercode und Prüfziffer) ans Ende der Zeichenkette verschoben werden, jeder Buchstabe in eine zweistellige Zahl umgewandelt wird (A = 10 bis Z = 35), und das Ergebnis als eine große Zahl behandelt wird, die bei Division durch 97 genau den Rest 1 ergeben muss. Diese einzige Rechenregel erkennt die allermeisten Tippfehler, einschließlich vertauschter Ziffern oder einer falschen Prüfziffer.
Grenzen dieses Werkzeugs
Eine strukturell gültige IBAN beweist nicht, dass das Konto existiert, aktiv ist, oder der erwarteten Person gehört. Manche Ländercodes sind selten oder erst kürzlich ins IBAN-Register aufgenommen worden und werden hier eventuell nicht erkannt, obwohl sie technisch gültig sind. Bei einer echten Überweisung gleicht eine deutsche Bank vor Ausführung zusätzlich den Namen des Kontoinhabers ab.
IBAN-Länge nach Land, ein paar Beispiele
| Land | Code | Länge |
|---|---|---|
| Deutschland | DE | 22 |
| Frankreich | FR | 27 |
| Vereinigtes Königreich | GB | 22 |
| Spanien | ES | 24 |
| Portugal | PT | 25 |
| Belgien | BE | 16 |