Meta-Tags, Open Graph und Schema: Was Google sieht

Was Google, WhatsApp und LinkedIn wirklich von einer Seite anzeigen: Meta-Tags, Freigabebild, Google-Snippet und strukturierte Daten nach schema.org.

Welche Meta-Tags braucht eine Seite wirklich?

Alles, was ein Crawler oder eine Messenger-App vor dem Laden über eine Seite weiß, stammt aus dem <head>-Bereich des HTML. Drei Tags zählen am meisten: der <title>-Tag (50 bis 60 Zeichen als Richtwert, sonst wird er in den Suchergebnissen abgeschnitten), die Meta-Description (150 bis 160 Zeichen, der Anreißertext unter dem Link) und das Canonical-Tag, das Google mitteilt, welche URL die Hauptversion ist, wenn eine Seite unter mehreren Adressen erreichbar ist.

Fehlen diese Angaben, rät die Suchmaschine. Google zieht dann oft einen zufälligen Absatz aus dem Seiteninhalt für die Description heran, was selten zur eingegebenen Suchanfrage passt.

Der Meta Tag Generator baut den kompletten Satz, Title, Description, Robots, Canonical und Viewport, aus einem kurzen Formular, fertig zum Einfügen in den head-Bereich.

→ Meta Tag Generator

Wie sieht die Seite aus, wenn sie bei WhatsApp oder LinkedIn geteilt wird?

Ein bei WhatsApp, LinkedIn oder X geteilter Link liest nicht die Meta-Description. Diese Plattformen greifen auf Open-Graph-Tags zurück: og:title, og:description, og:image und og:type. Fehlen sie, holen manche Apps stattdessen das erste gefundene Bild und den ersten Absatz, oft ein Logo oder ein Cookie-Banner.

Das Bild ist der Punkt, der am häufigsten vergessen wird. og:image sollte auf ein Bild mit 1200 mal 630 Pixeln zeigen, das Format, auf das LinkedIn und WhatsApp zuschneiden. Ein kleineres Bild wird gestreckt und wirkt in der Vorschau unscharf.

Das Open Graph Preview Tool zeigt die Karte genau so, wie WhatsApp, LinkedIn oder X sie darstellen würden, sodass ein fehlendes oder falsch zugeschnittenes Bild auffällt, bevor ein Kunde den Link im ganzen Team teilt.

→ Open Graph Preview

Wie sieht der Eintrag in der Google-Suche aus?

Das Google-Snippet entsteht aus Title-Tag und Meta-Description, doch Google schreibt beides oft neu, wenn es den Originaltext als schlechte Antwort auf die Suchanfrage einstuft, besonders auf dem Smartphone, wo der Title früher abgeschnitten wird. Am Desktop stehen rund 600 Pixel Titeltext zur Verfügung, auf dem Handy deutlich weniger.

Das SERP Preview Tool zeigt Title und Description als Desktop- und Mobile-Snippet nebeneinander, mit laufendem Zeichenzähler, sodass der Text vor der Veröffentlichung angepasst werden kann statt hinterher von Google gekürzt zu werden.

→ SERP Preview

Wie bekomme ich Sternebewertungen oder Rich-Ergebnisse bei Google?

Rich-Ergebnisse, Sternebewertungen, Kochzeiten bei Rezepten, aufklappbare FAQ-Fragen, entstehen durch strukturierte Daten im JSON-LD-Format im head-Bereich nach dem Vokabular von schema.org. Ein einfaches Beispiel für einen Artikel:

{"@context":"https://schema.org","@type":"Article","headline":"Seitentitel","author":{"@type":"Person","name":"Name des Autors"}}

Dieses Markup allein garantiert kein Rich-Ergebnis, das entscheidet Google, aber ohne gültiges Markup erscheint es nie.

Der Schema Generator erstellt gültiges JSON-LD für Article, Product, FAQ, Recipe und weitere gängige Typen, fertig zum direkten Einfügen in die Seite.

→ Schema Generator