Hautpflege-Routine-Baukasten

Pick a skin type and skin concerns to get a recommended morning and evening skincare routine order, with warnings about active ingredient combinations that should not be layered together.

Von Marshkalk

Wähle deinen Hauttyp und die Hautprobleme aus, die du angehen möchtest, um eine empfohlene Morgen- und Abendroutine zu erhalten, mit einem Hinweis, falls zwei ausgewählte Wirkstoffe nicht übereinander aufgetragen werden sollten.

Hautprobleme (alle zutreffenden auswählen)

Was die INCI-Liste in Deutschland zeigt

Jedes in Deutschland verkaufte Kosmetikprodukt trägt nach der EU-Kosmetikverordnung eine vollständige INCI-Liste in absteigender Konzentrationsreihenfolge. Sie ist der zuverlässigste Weg zu prüfen, ob ein Produkt tatsächlich Retinol enthält (oft als Retinol, Retinylpalmitat oder Retinaldehyd aufgeführt) oder eine Fruchtsäure (Glykolsäure, Milchsäure, Salicylsäure), statt sich auf Werbeaussagen auf der Verpackung zu verlassen, die nicht Wirkstoff für Wirkstoff geprüft werden.

Hautpflege-Trends in Deutschland

Apothekenkosmetik genießt in Deutschland weiterhin hohes Vertrauen, mit einem starken Fokus auf Beratung und schlichte, gut verträgliche Formeln. Gleichzeitig wächst das Interesse an mehrstufigen K-Beauty-Routinen aus Südkorea, während parallel der Gegentrend "Skinimalismus" an Boden gewinnt: weniger Produkte, dafür gezielt ausgewählt. Genau dieser Logik folgt dieser Baukasten mit einer kurzen Liste von Schritten, die jeweils einen klaren Zweck haben.

Einen neuen Wirkstoff sicher einführen

Dermatolog:innen empfehlen meist, einen neuen Retinol- oder Fruchtsäure-Wirkstoff zunächst zwei- bis dreimal wöchentlich statt täglich anzuwenden und die Häufigkeit erst zu steigern, wenn die Haut ohne Schälen oder Brennen reagiert. Ein Verträglichkeitstest auf einer kleinen Hautstelle über zwei bis drei Tage deckt die meisten Reaktionen ab, bevor sie das ganze Gesicht betreffen.

Was dieser Baukasten nicht leisten kann

Er kann keine Hautkrankheit diagnostizieren, keine bekannte Allergie berücksichtigen und keine Wechselwirkung mit einer verschreibungspflichtigen Behandlung wie Tretinoin, verordnetem Benzoylperoxid oder oralen Medikamenten einschätzen. Reaktive oder sensibilisierte Haut, eine diagnostizierte Erkrankung wie Ekzem, Rosazea oder Dermatitis sowie Schwangerschaft oder Stillzeit, in denen Retinoide in der Regel gemieden werden, erfordern den Rat einer Hautärztin oder eines Hautarztes, bevor neue Wirkstoffe eingeführt werden.