Geben Sie die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit ein, um den Hitzeindex (die tatsächlich gefühlte Temperatur) und die zugehörige Risikostufe zu erhalten.
Unter 27°C (80°F) verändert der Hitzeindex die Lufttemperatur kaum, daher wird die einfache Lufttemperatur als beste Schätzung des Empfindens angezeigt.
| Hitzeindex-Bereich | Hitzeschlag-Risiko |
|---|---|
| 27°C bis 32°C (80°F bis 90°F) | Vorsicht: Erschöpfung möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| 32°C bis 39°C (90°F bis 103°F) | Erhöhte Vorsicht: Hitzeerschöpfung möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| 39°C bis 51°C (103°F bis 124°F) | Gefahr: Hitzeerschöpfung wahrscheinlich, Hitzschlag möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| Über 51°C (124°F) | Extreme Gefahr: Hitzschlag sehr wahrscheinlich |
Der Hitzeindex ist ein Komfort- und Risikoindex für schattige Bedingungen, keine direkte physikalische Messung der Temperatur in direkter Sonne, wo das Empfinden bis zu 8°C (14°F) höher ausfallen kann. Er ersetzt keine offiziellen Wetterwarnungen. Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn Sie oder jemand in Ihrer Nähe sich bei Hitze unwohl fühlt.
Warum Luftfeuchtigkeit Hitze schwerer erträglich macht
Die Lufttemperatur erzählt an einem heißen Tag nur einen Teil der Geschichte. Der Körper kühlt sich vor allem durch Schwitzen: Verdunstender Schweiß führt Wärme von der Haut ab. Hohe Luftfeuchtigkeit verlangsamt diese Verdunstung, da die Umgebungsluft bereits nahezu mit Wasserdampf gesättigt ist, sodass der Schweiß auf der Haut bleibt, statt zu verdunsten, und der Körper Schwierigkeiten hat, Wärme abzugeben. Deshalb kann sich ein warmer, feuchter Tag deutlich unangenehmer anfühlen als ein heißerer, aber trockener Tag. Der Hitzeindex verbindet Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit zu einem einzigen gefühlten Wert nach der Rothfusz-Regression, die vom US-amerikanischen National Weather Service festgelegt wurde und international für diese Art der Berechnung verwendet wird.
Hitzschlag-Risiko nach Hitzeindex
| Hitzeindex-Bereich | Hitzschlag-Risiko |
|---|---|
| 27°C bis 32°C (80°F bis 90°F) | Vorsicht: Erschöpfung möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| 32°C bis 39°C (90°F bis 103°F) | Erhöhte Vorsicht: Hitzeerschöpfung möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| 39°C bis 51°C (103°F bis 124°F) | Gefahr: Hitzeerschöpfung wahrscheinlich, Hitzschlag möglich bei längerer Exposition oder Aktivität |
| Über 51°C (124°F) | Extreme Gefahr: Hitzschlag sehr wahrscheinlich |
Was dieser Rechner nicht leisten kann
Der Hitzeindex wird für schattige Bedingungen berechnet und berücksichtigt weder Wind noch direkte Sonneneinstrahlung noch den individuellen Grad der Hitzegewöhnung. Direkte Sonne kann das Empfinden um bis zu 8°C (14°F) gegenüber dem hier angezeigten Schattenwert erhöhen, und jemand, der erst kürzlich in ein heißes Klima gekommen ist, verträgt denselben Hitzeindex deutlich schlechter als jemand, der daran gewöhnt ist. Betrachten Sie das Ergebnis als allgemeinen Anhaltspunkt für das Hitzerisiko, nicht als genaue medizinische oder physikalische Messung. Für das umgekehrte Problem berechnet der Windchill-Rechner, wie viel kälter sich die Luft durch Wind anfühlt.
Hitzewarnung des DWD
Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung heraus, wenn eine starke oder extreme Wärmebelastung erwartet wird, und viele Kommunen setzen dazu einen Hitzeaktionsplan um, wie er nach den besonders heißen Sommern 2018 bis 2022 zunehmend eingeführt wurde. Ältere Menschen, kleine Kinder und Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen tragen bei einer Hitzewelle das größte Risiko. Liegt eine Hitzewarnung vor, halten Sie sich zu den heißesten Tageszeiten im Schatten auf, trinken Sie ausreichend und schauen Sie nach gefährdeten Nachbarn und Angehörigen, statt sich allein auf diesen Rechner als Sicherheitsleitfaden zu verlassen.